Discovery

    • Hu! Hat schon jemand Discovery gesehen? Hab mir gerade die zwei ersten Folgen auf Netflix angeschaut.
      Bin noch nicht sicher ob es mir gefällt... Dachte erst es spielt in der gleichen Zeitlinie wie die neuen Star Trek Filme, aber dem ist wohl nicht so?
      Was zur Hölle ist mit den Klingonen passiert? Und die Protokolle für den ersten Kontakt sollten wohl noch mal überarbeitet werden, ziemlich dilettantisch wie die das angegangen sind.
      "I do so enjoy my vork..." --- Heinrich Boerner
      "Everything's okay here folks. Nothing to see..." --- Roy Merritt - The Burning Man
    • Jo... da muss ich doch mal meine Meinung zum Besten geben.
      Gesehen habe ich es jetzt bis Episode 5 und kann die Kritik nicht wirklich nachvollziehen. Die Ideen sind richtig gut, die visuellen Effekte auf der Höhe der Zeit, wenn man berücksichtigt, dass man es mit einer Serie zu tun hat. Nun, die Klingonen dürften bis Kptn. Kirk noch einen Evolutionssprung hinlegen aber das Ende der aktuellen Folge lässt sehr viel Raum für künftige Entwicklungen... ich werde auf jeden Fall weiter sehen.
      Wahrheit ist ein Chamäleon
    • So unterschiedlich sind die Geschmäcker. ;)
      Ich habs jetzt noch nicht weiter geschaut. Finde es hat halt nicht mehr den ST-Charakter. Für mich ist ST eben mehr Picard und auch Janeway. To boldly go where no one has gone before.
      Das was Discovery bisher gezeigt hat (hab 3 Episoden gesehen) war das nicht. Klingonen die keine sind, Offiziere die sich vor versammelter Mannschaft gegenseitig streiten, ein XO der meint das es eine gute Idee ist den Captain zu überwältigen und ein Captain der seinen XO ignoriert und kalt stellt.
      Dazu noch irgendwelche Pilze die als Antrieb funktionieren und eine Zugangskontrolle die Biometrie per Atemluft macht... was wenn man am Vortag viel Knoblauch gegessen hat, wird dann roter Alarm ausgelöst?

      Da passt in meinen Augen einfach zu viel nicht. Aber vielleicht ist es die Nostalgie. Als Standalone-Serie wäre es wohl auch gut, aber es passt nicht wirklich ins ST-Universum.
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    • toby schrieb:


      Da passt in meinen Augen einfach zu viel nicht. Aber vielleicht ist es die Nostalgie. Als Standalone-Serie wäre es wohl auch gut, aber es passt nicht wirklich ins ST-Universum.

      Ich würde doch meinen, dass eine reine Adaption, die dann in diese Kirk– Picard– Janeway– Archer- Reihe passen würde, doch auch an diesen gemessen würde und man doch recht schnell den schalen Geschmack von Aufgewärmtem im Hinterkopf hätte.

      Und wenn man sich in an Käpt’n. Kirk erinnert, dann war ein sich enttarnender >Warbird< das Synonym für >roten Alarm<. Wenn ich es richtig sehe befinden wir uns am Anfang dieses Klingon- Krieges und die verfügbaren Ressourcen werden eben dafür benötigt… ist eigentlich chronologisch stimmig.

      Nun, ja… mit der XO Burnham wird zumindest eine interessante Figur aufgebaut, die nicht straight nach oben marschiert. Das hat jedenfalls einiges an Potenzial. Und diese Pilze dürften ein ausbaufähiges Thema abgeben, wobei ich jetzt schon gespannt bin, wie man die wieder unter den Teppich kehren will… bis Kirk.

      Also, ich sehe da ein paar gute Ansätze und bin einigermaßen gespannt, was daraus gemacht wird. :/ ;)
      Wahrheit ist ein Chamäleon
    • Ich werds bei Gelegenheit auch mal weitersehen. Schön bunt ist es ja und die die Michael aus der Arrestzelle entkommen ist war auch nicht schlecht! Wobei der Computer ja nachdem er sie rausgelassen hat vielleicht sowas wie Alarm hätte auslösen können. Ist ja nett das er sie aufgrund ethischer Protokolle (was ich übrigens für eine gute Idee halte!) rauslässt, aber vielleicht hätte er danach jemanden darüber informieren können? Oder am Besten gleich vorher jemanden bescheid geben das da jemand in Gefahr ist? ^^
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    • Und, wie ist deine Meinung dazu? Ich fand die Folge nicht sehr überzeugend. Der Krieg endet dann doch sehr abrupt und meines Erachtens nicht nachvollziehbar. Schließlich hat diese Klingonin jetzt auch keine besonders hohe Meinung von der Föderation und diese war ja quasi am Boden und vernichtet. Keiner hätte sie hindern können die Klingonen zu einen und noch schnell die Erde in Schutt und Asche zu legen. Fand das irgendwie echt unglaubwürdig.
      Dafür war der Spin mit dem alternativen Universum echt genial! Das hat mir echt gut gefallen! Aber die Thematik hätte so ne tolle Erklärung ergeben warum das Myzel-Netzwerk in den "späteren" Serien keine Rolle mehr spielt, das hätte nach der Explosion einfach "zu" machen sollen und gut, kein Superantrieb mehr. Frag mich wie sie das noch wegerklären möchten und das sollten sie, sonst ist das ein noch krasserer Bruch mit den anderen Serien.
      Wer glaubt wirklich das wir Lorca zum letzten Mal gesehen haben? Ich glaubs nicht wirklich, der könnte ja vom Netzwerk irgendwohin transportiert worden sein.
      Bin gespannt wer der neue Captain sein wird!
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    • Ich würde meine Meinung eher aus der ganzen 1. Staffel ableiten. Der Einfallsreichtum, der dem geneigten Zuschauer geboten wird, entschädigt für diverse Dünnbrettszenen. Die ein oder andere Schwäche in der Kausalkette dürfte einer flüssigen Storyline geschuldet sein und wenn wir ehrlich sind, wollen wir unterhalten werden… Prof. Lesch läuft auf einem anderen Kanal.


      Ein neuartiger Antrieb gefunden/ entwickelt, mal eben im Nachbaruniversum umgesehen, die Effekte und Bilder auf Höhe der Zeit… doch, ich fand es gut.

      Und was das Kriegsende angeht, hattest du dich nicht über mangelnden >ST-Charakter< beschwert? Also, das war doch wohl die ST- Lösung par excellence und am Pathos wurde auch nicht gespart.


      Gut, 2 Punkte noch:

      Wenn die Rangfolge in einem Paralleluniversum so geregelt ist, dass man seinen Vorgesetzten >um die Ecke< bringen muss, um seinen Posten zu bekommen, kann man dann davon ausgehen, dass man dort bekannte Protagonisten antrifft?


      Das Myzel-Netzwerk hatte ich eigentlich schon abgeschrieben, als es die Discovery in das andere Universum verschlug. Da kommen die nie wieder weg und das Problem hätte sich erledigt. Auch die Geheimhaltung, die nach der Rückkehr angesprochen wurde, wäre eine Möglichkeit gewesen auszusteigen. Jedenfalls habe ich in der letzten Folge mitbekommen, dass sogar ein Interface für Nicht- Humanoide entwickelt werden soll. Sporenantrieb für alle, wenn man so will.


      Stellt sich jetzt nur die Frage, wie passt das in das bisherige Star Trek- Universum? Ein Ansatz wäre der, dass die Discovery durch ihren Zeitsprung (9Monate in die Zukunft) eine parallele Realität geschaffen hat und das, was wir mit Kirk und Picard erleben durften, gar nicht existiert hat/ existieren wird… dumm gelaufen. ;)
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