GEZ & öffentlich-rechtliches Fernsehen

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    • GEZ & öffentlich-rechtliches Fernsehen

      Durch heise.de/newsticker/meldung/GE…t-diskutieren-919945.html bin ich auch auf
      heise.de/tp/r4/artikel/17/17691/1.html gestoßen.
      Was meint ihr zu GEZ und den öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten?
      Haltet ihr die Gebühren für gerechtfertigt für das was ihr geboten bekommt?
      Wie ist das in Österreich und der Schweiz?
      "I do so enjoy my vork..." --- Heinrich Boerner
      "Everything's okay here folks. Nothing to see..." --- Roy Merritt - The Burning Man
    • Naja was soll man zur GEZ und zu den öffentlich rechtlichen schon sagen. Staatspaytv. Überteuert noch dazu.
      Also ich hab mir noch nie Premiere oder wies jetzt so schön heist Sky geleistet aber wenn ich auf deren website gehe dann steht da das Basispaket mit 16,90 im Monat. Die GEZ is da teurer und bei Sky hat man mehr als nur 3 popelige Sender die nix gscheides bringen. Ich hab auch noch nie gehört das ein Skyvertreter darauf bestanden hätte in die Wohnung gelassen zu werden um zu kontrollieren ob man einen Fernseher hat oder gar 2. Oder habt ihr schonmal ne Rechnung von Sky bekommen weil ihr ne Glotze oder nen internetfähigen PC habt? Würde es Sky interessieren ob ich 2 oder 3 Glotzen hab? Würde Sky mehr verlangen weil ich in nem Zimmer nen Flachbild TV hab an dem zwar nur ne Konsole hängt aber der hald nen DVB-T Receiver drin hat und daher fähig wäre ein entsprechendes Programm zu schaun?

      Also wenn ich die Wahl hätte.
      Dann würd ich zu Sky gehen anstatt mir die öffentlichen zu geben.

      Ich hab aber nicht die Wahl.
    • Na ja, das ÖR-TV besteht schon aus mehr als nur 3 Sendern. ;)
      Siehe de.wikipedia.org/wiki/%C3%96ffentlich-rechtlicher_Rundfunk
      Das ist wohl auch mit Teil des Problems, warum die so teuer sind.
      Der BBC kostet weniger, ist aber weltberühmt und es gibt viele gute Sendungen, die von dort kommen und auch bei uns ausgestrahlt werden (z.B. Tier-Dokus).
      Auch ist der BBC wohl kein "Ich kuschle mit dem Staat"-Sender, wo ich bei ARD und ZDF die rebellischen Tendenzen klar vermisse. Auf den dritten Programmen gibts da schon eher was, z.B. ist Quer auf BR3 gar nicht mal übel. Leider kennt das ja kaum jemand.
      Auch Quarks & Co. und div. andere Formate in den 3. sind echt richtig gut.

      Bei der GEZ hast du aber absolut Recht. Deren Vorgehen und deren Methoden sind eher mafiös als seriös.
      Der Laden gehört abgeschafft, stattdessen wäre eine allgemeine Kultursteuer sinnvoll, die dann aber auch Museen, Theater usw. mitfianzieren und nur dafür verwendet werden. Dafür dann bitte geringere Eintrittspreise bzw. gar keine.
      Generell sehe ich schon, das wir alle zusammen die Kultur unterstützen müssen, wir machen es ja auch jetzt schon.
      Aber eine eindeutige Steuer, die jeder zahlt, wäre da klar fairer und man wüsste, wo das Geld hingeht und welchen Sinn es hat.
      "I do so enjoy my vork..." --- Heinrich Boerner
      "Everything's okay here folks. Nothing to see..." --- Roy Merritt - The Burning Man
    • Staats TV bietet neben der konservativen Unterhaltung von ARD und ZDF auch Phönix, Arte. Informatives, Politisches und Kultur sucht man meist bei anderen Sendern vergebens . Manchmal kommen sogar unterhaltsamere Spielfilme im Vergleich zu den kostenlosen Privaten.
      Ich muss aber zustimmen, dass das Staats TV in den letzten Jahren, was Qualität betrifft, nachgelassen hat. Ich sehe den Grund jedoch im Druck den die Privaten ausüben. Mit stumpfsinnigen Sendungen hat sich mit den Jahren der Geschmack der Zuschauer verändert. Dennoch bemühen sich zumindest die deutschen Rundfunkanstalten entgegen den Zeitgeist, oder Ungeist, Programme zu bieten die nicht all zu sehr verblöden. Gerade Phönix hat da sein Konzept von dem man keine Haarbreite weit abweicht. Phönix informiert am aller besten über Politik und bringt allemal so gute Dokus wie BBC, auch wenn sie nicht ganz so spektakulär sind und oft wiederholt werden.
      Das kann sich eben nur ein staatlicher Fernsehsender leisten, sein Konzept durch zuziehen und sich eben nicht dem Willen seiner "Kunden" unterwerfen zu müssen.
      Ist zwar Geschmackssache, aber poplig finde ich ARD, ZDF und die Dritten absolut nicht. Und mal ehrlich, wenn ich Lust auf nen bestimmten guten Film habe, dann leih ich mir halt den Film, oder geh ins Kino, oder besorg mir ihn sonst wie.
      Ich sehe das Staats TV auch nicht unbedingt als reine Unterhaltungsplattform. Ich möchte in erster Linie informiert und ein wenig weiter gebildet werden und das ein einem leichten unterhaltsamen Rahmen, ähnlich wie in einem guten Magazin oder Wochenendzeitung.
      Zudem kann ich das Staats TV überall mit nur einer kleinen Zimmerantenne empfangen. Kostenplichtiges Privatfernsehn braucht da viele Apparate mehr, mehr Staubfänger, höhere Wahrscheinlichkeit dass was kaputt geht, mehr Kabel, mehr Stromverbracuh, mehr Elektrosmog.
      Staats TV bietet mir auch garantiert alle Wichtigen Ereignisse wie Fussball Wettbewerbe. Ich bin zwar kein grosser Sportfan, aber ich kann mich noch an Zeiten erinnern wo so ein Privatsender sich Rechte auf alle Bundesligaspiele gesichert hat und Menschen ohne Schüssel in der Soprtschau nur Standfotos zu sehen bekamen. Staats TV beugt also einer Zweiklassengesellschaft vor, indem es solch beliebte Ereignisse auch Oma mit ihrer Zimmerantenne zeigen kann.
      Das ist Stabilität und die kostet halt etwas.
      Und genau das bringt dieser Privatisierungswahn überall in allen Bereichen völlig ins Ungleichgewicht und destabilisiert Errungenschaften die eigentlich Generationen lang für Zufriedenheit gesorgt haben.

      Was die Methoden der GEZ betrifft, die erscheinen auf den ersten Blick tatsächlich mafiös. Vor allem sollte es doch vollkommen egal sein ob man pro Familie ein, zwei oder zwanzig Fernseher hat. Denn im grossen ganzen meldet sich fast jeder freiwillig an der einen eigene Haushalt hat. Es ist auch mehr ein psychologisches Mittel damit das auch mit der freiwilligen Anmeldung klappt. Seit fast 20 Jahren habe ich einen eigenen Haushalt. In diesen Jahren kam nicht einmal ein GEZ Mitarbeiter bei mir vorbei. Das ist also eher Stichprobenartig, möchte es daher nicht als mafiös bezeichenen. Und im grunde ist es mir symphonischer als ein Decoder der mir das Programm abschaltet wenn ich mal einen Monat nicht zahlen kann.
      In der Bahn löst man sich ja auch ne Karte um nicht vom Schaffner erwischt zu werden.
      Aber wie gesagt, diese unnötigen Differenzierungen was Anzahl und Art der Medien betrifft ist nicht nur verwirrend, es gehört einfach abgeschafft.
    • Was das Programm von ard zdf und den 3. angeht find ich sie ja garnicht so schlecht
      vorallem sowas wie nano quer und quarks usw. find ich spitze auch so manche produktion vonwegen tatort usw. find ich sehr nett
      is auf jeden fall was anderes als der dauernde ami krimi keine frage

      ich hätte aber gerne die WAHL ob ich das auch wirklich haben will

      warum gibts die öffentlich rechtlichen denn? damit eine grundversorgung sichergestellt ist
      das wurde zu einer zeit beschlossen wo es nunmal noch nicht so ne großartige auswahl an fernsehsendern gegeben hat
      heutzutage gibt es aber massig sender da seh ich keine große gefahr das ich mal unterversorgt wäre
      also warum sollte ich dann nicht mal die WAHL haben ob ich jetzt die 18 euro im monat für die öffentlich rechtlichen abdrück oder stattdessen für sky? oder für nen anderen paytv sender?

      ne also in einer demokratie die ja angeblich ganz groß dafür einsteht das die bürger die WAHL haben hätte ich auch gerne die WAHL was meinen TV Konsum angeht! :motz:
    • Wenn jeder entscheiden könnte ob er für Staats TV oder für nen Privaten seine 20 € hinlegt, dann könnte Staats TV zu machen. oder nicht mehr in dieser Form ein Programm bieten.
      Die Folge wäre, dass ARD, ZDF und die Dritten, sich der Nachfrage der Zuschauer beugen und dann auch nur teure Topfilme und Live Sportereignisse bieten müsste.
      Dem folgt, dass sich alle Sender ob nun Privat oder staatlich um die angesagtesten Übertragungen überbieten müssten. Die Folge daraus wiederrum wäre dann, dass die monatlichen Gebühren automatisch steigen würden. Nicht nur bei den staatlichen auch bei den Privaten. Sendeanstalten die da nicht mehr mit bieten können, können auch nur mittelmässige Sendungen oder Widerholungen/Aufzeichungen ausstrahlen für die sich keiner mehr interessiert. Die würden dann mit der Zeit pleite gehen. Am Ende gibt es nurnoch zwei oder drei grosse Sender die dann die Preise kontrollieren. Und die teilen sich dann die Anrechte auf Übertragungen so auf, dass man alle drei haben muss um auch über alles informiert oder unterhalten zu sein. Für Sportfans wäre sowas dann mit der Zeit unbezahlbar. So werden dann Interessen und Hobbys zu grunde gehen.

      Komm lass Staats TV so wie es ist und so teuer (oder billig) wie es ist. Immer da wo es hies man müsse den Markt liberalisieren oder Staatsbetriebe privatisieren sind die Preise spätestens drei Jahre später auf nicht ganz nachvollziehbare weise gestiegen.
      Frag doch mal die Berliner die eine vollprivatisierte Trinkwasserversorgung haben. Oder setzt euch mal mit der Rentensituation auseinander und was seit Riesterrente daraus geworden ist. Oderschaut euch mal das Häufchen Elend an was sich heute Post AG nennt.
      Staatsbertiebe sind zwar auch kostenpflichtig aber dafür sind die Preise am ehesten noch stabil.

      Staats TV bietet die garantierte Grundversorgung an Information und Unterhaltung und für nicht ganz 20 € ist das sehr sehr viel. Und wer mehr will und es sich leisten kann, der muss halt zusätzlich mehr dafür bezahlen.
    • Herr Jounk, ich stimme Ihnen dahingehend zu, das wir die öffentlich-rechtlichen nicht abschaffen sollten.
      Den TV-Markt komplett zu privatisieren ist sicher nicht der Weg.
      Aber die gefühlte Gegenleistung entspricht in keinem Fall dem, was wir bezahlen dürfen. Die Privaten bekommen mit der Hälfte des Geldes des ÖR-TV ein attraktiveres (ich sage nicht besseres!) Programm hin.
      Die meisten Gelder des ÖR-TVs fließen ja auch gar nicht in die Produktion spannender Filme, das dürfte nämlich fröhlich in den endlosen Korridoren eines übermäßig aufgeblähten Wasserkopfes versickern.
      Und das stößt sauer auf. Wenn wir für die Hälfte der aktuellen Gebühren das gleiche Programm haben könnten wie jetzt muss man sich schon fragen, was das soll.
      Das ÖR-TV denkt aber gar nicht an Optimierung, wird das Geld knapp werden die Gebühren erhöht.
      Jede echte Firma wäre da schon pleite gegangen.
      Man muss auch von behördenartigen Strukturen erwarten können, das sie effizient arbeiten und nicht das Geld zum Fenster herauswerfen!
      "I do so enjoy my vork..." --- Heinrich Boerner
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    • Dazu kann ich aber nur sagen, Gutes Geld für Gute Arbeit.
      Mir gefällt das Programm der staatlichen Sendeanstalten, auch der Radiosender, nicht immer, aber mir gefällt es auf jeden Fall besser wie die kostenlose Privaten.
      Und so ein unflexibler Klotz wie viele annehmen ist das Staats TV gar nicht. Die haben gerade in den letzte 10 Jahren viel mehr im Angebot als jede andere Sendeanstalt. Sky und die anderen kostenpflichtigen (weiss gar nicht was es da noch alles gibt) bieten meist nur Filme und Sport. Staats TV bietet mir Kultur, Bildung, sehr viel Information, ganz gute Filme, TV Shows (wer's will), Serien (wer's will) und Sport. Und das alles für nicht mal 20€ im Monat. Ich finde diesen Preis für diese Leistung für gerechtfertigt.
      Gibt es Quellen für die Behauptung, dass GEZ Gebühren zum Grossteil an Mitarbeiter geht ? Und wenn, na und.
      Zum einen sinds relativ sichere Arbeitsplätze, zum anderen muss wohl jeder Betrieb mindestens 50% seines Umsatzes an Mitarbeiter zahlen, oder ?