Rundenbasierte Weltraumstrategie mit Echtzeitkampf

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    • Rundenbasierte Weltraumstrategie mit Echtzeitkampf

      In Runde 17 wird gerade über Spiele diskutiert, auch über Strategiespiele im Weltraum.
      Ich bin besonders an rundenbasierten Spielen mit Echtzeitkampf interessiert. Es gibt ein paar Spiele die rein Echtzeit sind, das ist mir aber irgendwie zu hektisch.
      Ich mag lieber pro Runde meine Aktionen ausführen und die Kämpfe dann hübsch in Echtzeit (oder meinetwegen auch rundenbasiert, wie Master of Orion 2). ;)

      Wer kennt denn da welche die gut sind?
      "I do so enjoy my vork..." --- Heinrich Boerner
      "Everything's okay here folks. Nothing to see..." --- Roy Merritt - The Burning Man
    • Na ja, ich will eigentlich keine alten Sachen. ;) MoO2 ist super, ja, aber eben auch schon ziemlich angestaubt.
      Endless Space ist auch gut, aber das Kampfkonzept überzeugt mich gar nicht.
      Ich hab viel recherchiert, aber genau das was ich will gibt es nicht wirklich. Sword of the Stars 2 kommt ziemlich nah dran, ist aber dermaßen instabil das es nur bedingt Spaß macht, außerdem sind die KI-Gegner doof und die Diplomatie ziemlich seltsam.
      Generell habe ich den Eindruck das die KIs in solchen Spielen nicht wirklich gut sind. War bei MoO2 ja auch schon so, die haben total komische Raumschiffe konstruiert, die gegen die sinnvollen Designs eines Menschen eigentlich keine Chance hatten.
      "I do so enjoy my vork..." --- Heinrich Boerner
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    • Eigentlich komisch, dass es so schwierig ist, ein gutes Weltraumspiel zu machen.

      Was mir an MMO2 unglaublich gut gefallen hat, ist dass die Kombination verschiedener Technologien irre starke Flotten hat entstehen lassen. So konnte man mit einer Floote von Raumschiffen (stasisfeld, traktorstrahl, Subraumteleporter und Zeitdingsbums) fantaschisch die Gegner in die Zange nehmen, mit einer zweiten (Todesstrahl, veschiedene Waffenverbesserungen) die Schiffe entleeren und mit einer dritten (marineinfantrie) dann ein schiff nach dem anderen erobern und von Schiff zu Schiff durch die ganze gegnerische Flotte spazieren. So konnte man hundert gegnerische Schiffe erobern, ohne auch nur einen gegnerischen Schuss zu sehen.

      (Doof war, wenn nach zug 99 der Rechner abschmierte und man wieder von vorne beginnen konnte ;( )

      Gruß,
      excelchen
      Widerstand ist zwecklos
    • Ich glaub nicht mal das es wirklich schwierig ist, aber es scheint eine absolute Nische zu sein. Rundenbasiert ist eh eher out, daher wirds gleich noch nischiger.
      Und ne Mischung aus Echtzeit und Runden ist wohl auch exotisch.
      "I do so enjoy my vork..." --- Heinrich Boerner
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    • Mein Favorit in dem Bereich ist wohl Distant Worlds: Universe
      matrixgames.com/store/515/Distant.Worlds.-.Universe.

      DW: Universe beinhaltet alles. DW und alle Addons und den neusten Feinschliff.
      Es ist allerdings deshalb auch ziemlich teuer. Man kann aber auf Steam abwarten, irgendwann gibt es das Spiel bestimmt zum reduziertem Preis. Ich habe es allerdings immer auf MatrixGames gekauft um die Entwickler direkter zu unterstützen.

      Es ist anfangs sehr komplex, schafft es aber wie kein zweites 4x ein plausibles Wirtschaftssystem zu generieren, so gibt es einen Privatsektor und einen staatlicher Finanzsektor und in dem privaten kann man nicht eingreifen, dass heisst z.B., dass alle Frachter und Zivilschiffe von privat gebaut und unterhalten werden. zudem kann man jederzeit frei wählen ob man Micro oder Macromanager sein will, es lässt sich fast alles automatisieren und wieder manuell schalten. Die Galaxie ist stufenlos zoombar und meiner Meinung nach sehr gelungen dagestellt, man kann praktisch mit jedem Felsbrocken der in der Galaxie rum fliegt was machen (echt jetzt). Forschung ist weniger komplex dafür plausibler und es gibt seit einigen Addons auch sowas wie Bodenkampf.
      Es ist sehr freizügig modifizierbar, obwohl es da auch Grenzen gibt.
      Lediglich die Raumschlachten sind grafisch und vielleicht auch technisch simpel, wer sowas wie in Sword of the Stars sucht ist hier fehl am Platze.
      Es lässt meiner Meinung nach von allen Sci-Fi 4x Strategiespielen kaum was zu wünschen übrig, es hat alles was sich die aller meisten seit MOO2 wünschen, wer aber denkt es sei so wie MOO2 irrt, denn es ist kein rundenbasiertes 4x sondern ein Echtzeit, wobei man das gar nicht merkt, bzw. das Echtzeit stört nicht, im Gegenteil wer 4x mag der wird feststellen, dass Echtzeit in dem Fall die bessere Wahl ist.

      Es gibt aber wirklich seit einige rZEit sehr viele 4x Weltraum Strategiespiele. Ich könnte hier einige aufzählen, die haben aber meiner MEinung nach alle vor allem den Fehler, dass sie MOO2 nachmachen wollen.
    • Ich habs jetzt! Kürzlich erschien Spacedrive 2 und das kommt meinen Vorstellungen schon sehr nahe. Spacedrive 1 war schon nicht schlecht, aber das war pure Echtzeit und daher mir zu hektisch. Der Nachfolger ist rundenbasiert, aber die Kämpfe sind Echtzeit. Und ziemlich gut!
      Es sind auch ziemlich viele Anleihen aus MoO2 dabei, das Forschungssystem funktioniert z.B. genauso, man wählt eine Forschung aus einem Bereich aus, der Rest verfällt, kann aber per Diplomatie oder Spionage erlangt werden. Außer man hat das "Kreativ" Rassenmerkmal. Die Rassenmerkmale klingen auch sehr ähnlich wie bei MoO2.
      Dazu ist es noch ziemlich hübsch, eine stufenlos zoombare Galaxie-Karte, die aber nicht wirklich 3D ist (machts aber übersichtlicher).
      Die KI ist nachvollziehbar, aber das kann ich noch nicht endgültig sagen.
      Bodenkämpfe gibt es auch, rundenbasiert kann man dabei seine Soldaten bewegen. Die können unterschiedlich ausgerüstet werden und es gibt nicht nur Waffen sondern auch Medipacks oder mobile Schilde.
      Der Schiffsbau ist gut, besser als im Vorgänger, da hat man sich bei größeren Schiffen schon mal ziemlich kaputt gewuselt (ich hab aber bisher nur Kreuzer und kleiner freigeschaltet).

      Was negativ ist: Ich nutze noch immer Technik von ganz vom Anfang in meinen Schiffen. Laser sind die Waffe der Wahl, meine Schiffe sind ziemlich effektiv, selbst gegen Schilde. Dabei hab ich schon andere Waffensysteme... Meine Lieblingswaffe Gravitationsstrahl (jedenfalls in MoO2) macht kaum mehr Schaden, sondern die Gegnerschiffe schwerer (und daher langsamer). Und nur Laser kann ich (bisher) in der Längsvariante bauen, alles andere gibts nur als Turmaufsatz.
      Aber ich hab noch nicht alles erforscht...

      Die Antaraner gibt es quasi auch, heißen aber anders und sehen anders aus.

      Und natürlich gibt es andere Rassen und ein paar frische neue Idee. Ich mag z.B. besonders das Schiffe nach einem Kampf Orden bekommen können, die auch die Fähigkeiten verbessern. Das gabs in MoO2 nur als "Erfahrung". Macht Spaß und die Schiffe wachsen mir richtig ans Herz, wenn da so ein ordenbeladener Kreuzer rumfliegt möchte ich den nicht verlieren... ;)
      "I do so enjoy my vork..." --- Heinrich Boerner
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    • Stardrive 2 ist echt ganz gut, aber es fehlt ein wenig die Langzeitmotivation. Die KI ist nämlich nicht wirklich kreativ, meine Schiffe sind so stark, das 4-5 Schlachtschiffe auch deutlich größere Flotten zerlegen ohne wirklich in Gefahr zu geraten. Das Endspiel war mehr: fang die endlosen Flotten des Feindes ab, bombardiere seine Planeten schneller weg als er neue Kolonien errichten kann.

      Außerdem fehlen die Siegbedingungen. Man kann "Antares" besuchen, ohne dass das Spiel beendet wird. Auch wenn man alles erobert hat, kann man weiter spielen, es kommen nur GNN-Nachrichten.
      Diplomatie- oder Wissenschaftssiege sind gar nicht möglich. Soll sich aber mit einem Addon noch ändern.

      Allerdings gibt es jetzt tatsächlich einen MoO-Remake, die Marke wurde verkauft und soll neu belebt werden. Also explizit kein MoO4. Es wird aber einige Änderungen geben, die wohl wichtigste ist, das es Starlines gibt, man also nicht mehr frei durchs All düsen kann. Da bin ich noch etwas skeptisch, ob das wirklich was wird.

      Scheinbar sind 4X-Spiele jetzt wieder en vogue, es gibt noch ein Spiel in Entwicklung: Stellaris, macht auch einen guten Eindruck von den Bildern und Dev-Blogs her.
      "I do so enjoy my vork..." --- Heinrich Boerner
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    • Gibt ein erstes Video zum Gameplay:


      Bin etwas skeptisch. Keinen taktischen Kampf? Man kann also nur zusehen, wie die Schiffe sich abschießen? Na ja... Ich muss nicht jeden Kampf führen, aber so ab und zu fände ich das schon gut.
      Und das es Echtzeit ist, finde ich auch schwierig, das kann schnell hektisch werden. Ich mag Runden. ;)
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    • in EU4 gibts auch keinen Taktikkampf, was ich auch gut finde, da ich es nicht mag. Später, wenn du nen Imperium hast und etliche Armeen gegen viele Gegner auf verschiedenen Gebieten, kannst du auch gar nichts mehr selbst machen. Denke es wird hier ähnlich sein.
      Es gibt halt dann (in Eu4) nur die Möglichkeit, sich Generäle mit verschiedenen Eigenschaften zu würfeln, je nach Armeetradition entsprechend gut, dann kannst dir das Terrain aussuchen, usw usw. und halt die Zusammensetzung und dann ab ins blaue, reicht mir.

      Habe in Rome immer die Kämpfe üersprungen^^.
    • Stellaris klingt immer interessanter. Die veröffentlichen jede Woche oder so ein Dev-Blog das bestimmte Spielelemente beleuchtet.
      Diese Woche war der Flottenkampf dran und das klingt eigentlich vielversprechend. Besonders weil es vorgesehen ist, das man dem Kampf zusehen kann. Fände es schlimm wenn man nicht mal das könnte.
      Aber auch die anderen Inhalte klingen sehr interessant, besonders die Sachen die das Endspiel beleben sollen. Kein "So, jetzt bin ich der Stärkste, jetzt kann ich alles unterjochen", da die Events wohl ziemlich krass sein sollen. Mal sehen, ich verfolge das mal weiter.

      Ich hab bisher alle Dev-Blogs gelesen, hier mal die Liste:

      Stellaris Dev Diary #1 - The Vision
      Stellaris Dev Diary #2 - The Art Vision
      Stellaris Dev Diary #3 - Galaxy Generation
      Stellaris Dev Diary #4 - Means of Travel
      Stellaris Dev Diary #5 - Empires and Species
      Stellaris Dev Diary #6 - Rulers and Leaders
      Stellaris Dev Diary #7 - Science Ships, Surveys and Anomalies
      Stellaris Dev Diary #8 - The Situation Log and Special Projects
      Stellaris Dev Diary #9 - Planets & Resources
      Stellaris Dev Diary #10 - The Spaceport and rare resources
      Stellaris Dev Diary #11 - Research & Technology
      Stellaris Dev Diary #12 - Policies and Edicts
      Stellaris Dev Diary #13 - Primitive Civilizations
      Stellaris Dev Diary #14 - Uplifting and Subspecies
      Stellaris Dev Diary #15 - Fallen Empires
      Stellaris Dev Diary #16 - Colony Events
      Stellaris Dev Diary #17 - Ship Designer
      Stellaris Dev Diary #18 - Fleet Combat

      Schon allein die Titel machen Lust auf mehr. Man kann "niedere" Rassen "upliften"... oder einfach nur plattmachen. Oder als Sklaven verwenden. <3
      "I do so enjoy my vork..." --- Heinrich Boerner
      "Everything's okay here folks. Nothing to see..." --- Roy Merritt - The Burning Man
    • Hab mir die letzten 10 Einträge nicht mehr angeschaut. Zu schnell, zuwenig Informationen durchgelesen. Da warte ich lieber und flash mich dann einmal :)

      Kannst dich dann, wenns soweit ist, schonmal auf ne verheerende Niederlage einlassen, dann findest dich in Dev diary #15 wieder :muhahaha:

      Dann schöne an paradox ist halt, dass sie alles modbar machen, siehe EU4. Da brauchst dann nur paar Sachen und du kannst unendlich lang spielen.
    • Habe jetzt schon ein paar in EU4 mit Bekannten gezockt. Wenn so 100 - 200 Jahre um sind, kannst eh aufhören, da es sehr schnell langweilig wird (weil zu mächtig). Oder halt aus Zeitmangel, stimmt schon.

      Ich hoffe es wird hier etwas anders, bissl das Endgame erweitern, sodass man dann nicht mehr die Macht ist, bzw. diese schnell verlieren kann. Das ist mein größter Kritikpunkt an EU, einfach zu einfach später. Okay, ich hab auch schon 600h+ gezockt.
    • Sh4d4r schrieb:

      Habe jetzt schon ein paar in EU4 mit Bekannten gezockt. Wenn so 100 - 200 Jahre um sind, kannst eh aufhören, da es sehr schnell langweilig wird (weil zu mächtig).
      Hä? Wenn du nach 100 bis 200 Jahren so mächtig bist, dass du niemand mehr fürchten musst, solltest du doch auch ne Koalition gefressen haben, die genau das verhindert?
      Mir wurde weder in EU IV noch HoI 3 je irgendwann langweilig, weshalb ich auch weiterhin große Hoffnung in Paradox Titel habe ^^
    • Kommt natürlich drauf an, wen du spielst. Aber oft hat man nach einer gewissen Zeit so eine Größe, dass man einfach mehrere Richtungen hat um sich auszubreiten. Da kann man einfach mal 20-30 Jahre eine Front ignorieren und frisst keine AE.

      Okay, ich spiele am liebsten in Osteuropa, da ist es recht einfach, momentan sind die Osmanen auch recht schwach, wenn man lucky nations aus hat.

      Siehe screenshot, leider alles etwas bugged wegen des patches.

      Litauen ignoriert, da zu starke Bündnisse, hab keine Verbnündete mehr, Österreich wird plattgemacht, Moskau noch Waffenruhe, wie Schweden. Kolonien in Nordamerika. Osmanen langsam erst wieder am erholen. Jetzt wird halt langweilig :(
      Bilder
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