Raumfahrt: Nasa nimmt den Mond unter Beschuss

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    • Darf man die NASA verklagen ?
      Vor einigen Jahren habe ich mir ein Mondgrundstück gekauft (ich weis gar nicht mehr wieviel qkm es waren, müsste man die Urkunde suchen).
      Ich kann mich aber erinnern, dass man sogar das Recht dazu hat Astronauten zu verklagen die sich auf deinem Grundstück aufhalten, wegen Hausfriedensbruch)
      Wenn jetzt die NASA den Mond erschliessen möchte, so könnte das juristische Konsequenzen nach sich ziehen.
      Siehe hier:Lunar Embassy
    • Nein sie sind nicht illegal sondern allerhöchstens Betrug.
      Ist eher ein symbolischer Kauf, so eine Art Patenschaft für ein Stückchen Mond.
      Damals hatte ich zu viel Geld und an was man nicht alles glaubt um irgendeine Investition zu tätigen. Heute bin ich zum Glück das viele Geld los.
    • Hab jetzt mal nachgesehen.
      Es sind genau 1,777 acre, das entspricht 7.200qm. Nunja etwas grösser als unser grösster Weinberg.
      Und zwar:
      Area 1-7, Quadrant India, Lot Number 354.
      17 squares south and 2 squares east of the extreme northeast corner of the recognized Lunar chart.

      Alles in allem, für 30 Dollar.
    • excelchen wrote:

      Aber wozu brauchen wir den Mond??

      Gruß,
      excelchen
      Helium3?
      Damit könnten wir eventuell unsere Energieprobleme lösen.
      Aber es ist doch viel profaner: Der Mensch ist neugierig. Und daher will er dorthin, wo er noch nicht war.
      Daher will er Dinge erfahren, die er noch nicht weiß.
      Ganze Industriezweige leben davon, das wir neugierig sind, nicht nur die Raumfahrtindustrie.
      Also sollte es eher heißen: Warum haben wir noch keine permanente Mondbasis? Warum waren wir noch nicht auf dem Mars?
      "I do so enjoy my vork..." --- Heinrich Boerner
      "Everything's okay here folks. Nothing to see..." --- Roy Merritt - The Burning Man
    • Toby wrote:

      Helium3?
      Damit könnten wir eventuell unsere Energieprobleme lösen.
      Aber es ist doch viel profaner: Der Mensch ist neugierig. Und daher will er dorthin, wo er noch nicht war.
      Daher will er Dinge erfahren, die er noch nicht weiß.
      Ganze Industriezweige leben davon, das wir neugierig sind, nicht nur die Raumfahrtindustrie.
      Also sollte es eher heißen: Warum haben wir noch keine permanente Mondbasis? Warum waren wir noch nicht auf dem Mars?


      Das hört sich an wie: "Damit wir den Marsianern Wohnungen bauen können, die wir demnächst finden!"

      Ehrlich, Toby, das ist doch die konstruierteste Nutzendimension die man sich denken kann. Es ist nicht mal gesichert, dass es dort Helium 3 gibt, ganz abgesehen davon dass es auch nicht gesichert ist ob wir das Zeugs wirklich brauchen.

      Gruß,
      excelchen
      Widerstand ist zwecklos [Blocked Image: http://www.my-smileys.de/smileys3/pleased.gif]
    • Wie wärs dann einfach damit, das wir mehr über die Entstehung unserer dieser Erde, dieses Sonnensystems, erfahren? Die Information das es auf dem Mond Wasser gibt ist doch schön.
      Mit deiner Argumentation könnte man jede Forschung einstellen. Wozu Cern? Wozu Tiefseeforschung? Wozu sinnlose Grundlagenforschung, die eh nur Geld kostet? So wie es jetzt ist passt es doch.
      Im übrigen ist es relativ sicher das es da Helium3 gibt, da der Sonnenwind das dort ablädt: de.wikipedia.org/wiki/Mond
      Und für die Kernfusion wäre das sehr interessant: de.wikipedia.org/wiki/Helium#Kernfusion

      Aber wie gesagt, wozu braucht es einen Grund außer der reinen Neugier? Woher wollen wir denn wissen was wir da finden können bevor wir nicht da waren und nachgeschaut haben?
      Hätten die Höhlenmenschen so gedacht wie du es hier von dir gibst würden wir noch heute in der Höhle sitzen...
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    • Toby wrote:

      Hätten die Höhlenmenschen so gedacht wie du es hier von dir gibst würden wir noch heute in der Höhle sitzen...


      Machen wir doch ... die alten Höhlen hatten nicht mehr genug Platz, deswegen haben wir ja ganze Menge viele neu gebaut ... auf der Erde über der Rde unter der Erde .... und da ja irgendwannmal auch da de platz ausgeht, bauen wir die Dinger dann eben auf dem Mond unter dem Mond und über dem Mond und dann auf dem Mars unter dem Mars und über dem Mars und irgensdwann ist Yuppi-Ter dran und danAlpha Centauri ...
      kA, was Lesch dazu sagen wird *g*
      Aber Höhlenmenschen sind's geblieben und werden's bleiben.

      Und glaubst Du wirklich, daß Wissen die Triebfeder ist? Bisher wurde der M;otor der menschlichen Entwicklung Existenz wohl eher durch den Treibstoff FKK angetrieben denn durch die Suche nach Wissen und/oder Erkenntnis.

      jm2c
      :feuerteufel: rs longa vita bre:hoppel:is: Entia non sunt multiplicanda praeter necessitatem.
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    • Neugier? Als heutzutage mal wieder positiv bewertete Substitution anderer zum Teil und auch teilweise negativ bewerteter Begriffe, die für das Hinstreben der Menschen zur Befriedigung der drei essentiellen Triebe stehen, ist das Wort Neugier eigentlich nicht schlecht *g*

      Echte Neugier, die zu echtem Wissen führt und auch in der Suche danach begründet ist, ist leider nur bei wenigen zu finden.

      ( Abgesehen davon mag ich das Wort Neugier aufgrund seiner eigentlichen Bedeutung nicht. Aber über "Karten im Kopf" läßt sich trefflich streiten *g* )
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    • Um die Frage zu lösen ob Neugier bzw. Wissensdrang uns Menschen verändert, bzw. evolutionieren, oder besser gesagt, revolutionieren, lässt, kann nur eine andere Frage zu Rate gezogen werden.
      Wieviel Porzent Deines Vermögens (nicht Einkommen) würdest Du ausgeben um zu erfahren wer was wie den Urknall ausgelöst hat und was davor war.
      Das Wissen darum hätte für jeden Einzelnen überhaupt keinen wirtschaftlichen Nutzen UND das Wissen darum würde vielleicht mehr neue Fragen aufwerfen als es alte Fragen beantworten lässt UND zudem bleibt doch alles auf unsere begrenzte Sinnesorgane beschränkt. Dennoch wär das Wissen darum eventuell der Schlüssel zu allem und jedem fundamentalen Wissen.

      Als die Arächologie in den Kinderschuhen steckte fragten viele auch was denn das Wissen um untergegangene Kulturen überhaupt für einen Nutzen haben kann. Die Kirche beispielsweise vertrat die Position, dass es für einen Menschen einfach nicht nützlich sein kann was über die biblische Historik hinaus gehen könnte. Dennoch wurde die Arächologie eine angesehene Wissenschaft und welcher vernünfter Mensch würde heute befürworten die Arächologie zu verbieten oder einfach abzuschaffen, das entdeckte Wissen einfach aus den Büchern zu löschen, weil es ja überhaupt keinen wirtschaftlichen Nutzen erzeugt und mehr Geld verschlingt als es einbringen kann ?

      Überall da wo wir von Hochkulturen reden, oder in der jüngeren Geschichte und heutzutage von Leitkulturen, liegt wissenschaftlicher und technologischer Fortschritt und Vorsprung zu grunde. Auch dann wenn jene kulturelle Merkmale anscheinend niemanden von Nutzen waren, wie beispielsweise ein Pyramidenbau, oder sich auf ein brüchiges Schiff zu begeben um damit in Richtung Rand der Erde zu fahren.

      Wem, ausser einem Einzelnen Verstorbenen, nutze eine Pyramide ? Ein Bauwerk das sehr wahrscheinlich Tausende andere das Leben kostete. Die Frage ist meiner Meinung nach nicht was es nutzt anscheinend Nutzlose Unternehmen anzustreben, man muss sich fragen was es nutzen würde diese Dinge nicht zu unternehmen.
      Hätten die antiken Ägypter keine Pyramiden gebaut, sondern wie zuvor gewöhnliche Mastabas, so hätte sich das mystische Erleben der gesamten Bevölkerung auf jeden Fall in eine andere Richtung entwickelt. Die Priester hätten eine andere Erklärung erfinden müssen um den Bauern nahe zu briingen warum sie dreimal im Jahr ernten können. So war der Tod des Königs und vor allem wie der Tod stattfindet, die mystische Schlüsselerkenntins für Wohlstand und Erfolg eines gesamten Volkes und das für eine sehr sehr lange Zeit.
      Alleine das Wissen wie man überlebt reicht dem Menschen anscheinend nicht aus. Wenn dem so wäre so würde sich der Mensch nicht so grundlegend von allen anderen Spezies der Erde unterscheiden. Denn im Gegensatz zu (sehr wahrscheinlich) allen anderen Spezies der Erde verfügt der Mensch über mystisches Erleben. Wenn man nun fragt was denn mystisches Erleben sei, so würde ich sagen, es ist der unbewusste Drang nach stetiger Entwicklung wobei das Bestreben nach Unabhängigkeit dabei im Vordergrund steht. Es ist im grunde eine vollkommen eigenständige Überlebensstrategie die jedoch ausserhalb des tatsächlich Daseins stattfindet, uns jedoch in Entwicklung und Handlung grundlegend beeinflusst, wenn nicht gar hauptsächlich am Leben erhält.
      Schon allein die Tasache, dass die Menschheit während seiner Entwicklung es schaffte in nahezu allen Klimazonen zu überleben verdankt sie keinesfalls reiner evolutionärer Entwicklung, denn im Gegensatz zum Eisbären würde der Mensch am Polarkreis schlicht und einfach erfrieren, sie verdankt es dem Drang nach Wissen und dem Willen auch unabhängig seines homogenen Lebenraums trotzdem sich weiter zu vermehren. Und dem liegt letztlich mystisches Erleben zu grunde.
      Auch das Wissen um seinen Tod und dennoch dies nicht unbedingt akzeptiren zu wollen, ist wahrscheinlich auf der Erde nicht nur einzigartig, sondern ist eine der fundamentalste mystische Erfahrung überhaupt.
      Lange Zeit diente die Religion als Ritual um über den Tod hinwegzukommen, aus diesem Grunde wurden auch Pyramiden gebaut.
      Heutzutage befassen sich gleich mehrere Wissenschaften um den Tod zu überwinden. Dabei muss es sich noch nicht mal um den eigenen Tod handeln, sondern einfach um die Tatsache, dass der Mensch in Zukunft sich sogar vom Überleben des eigenen Planeten unabhängig machen kann, quasi wieder ein neues Siedlungsgebiet erkundet, besiedelt und passend macht.
      Und wie gesagt, nicht der Mensch muss sich durch langwierige Evolution anpassen. Es reicht schon wenn er seine Vorstellung in die Tat umsetzten kann, sei dies nun durch Technologie oder einfach nur über alsolutes Wissen.
      Jedem der nun fragt ob dies eine herausragende Entwicklung oder eine fehlerhafte Mutation der universellen Struktur sei, sei gesagt, ....es ist.
      Vielleicht hilft dazu die Antwort von Goldberry als Frodo Beutlin sie fragte wer oder was Tom Bombadil denn sei. Sie antwortete einfach nur "er ist"
      (Tom Bombadil ist die einzigste Figur in Tolkiens Mittelerde die anscheinend überhaupt keinen Sinn hat, bzw. es wurde niergens erklärt wer er ist oder woher er stammt, oder welcher Rasse er ist. Jeder eingefleischte Mittelerdefan möchte aber gerade deshalb wissen was genau Bombadil ist und genau das ist Mystik)